Wissenshäppchen

Bild: Race for Water/Peter Charaf

„Lecker“ Plastik!

Wenn nichts unternommen wird, würde es im Jahr 2050 mehr Plastik in den Weltmeeren geben als Fische. Diese Diagnose stellt Race for Water (http://www.raceforwater.com/) nach der Rückkehr von ihrer Expedition.

Die Die Verschmutzung durch Plastik stellt nicht nur ein visuelles Problem dar, sondern verseucht auch die Nahrungskette. Die Fischer auf den Inseln finden Plastik in den Fischen vor, die sie konsumieren.

Der UN-Generalsekretär Antonio Guterres sagte unter Berufung auf einen Bericht des Weltwirtschaftsforums 2016, bis zum Jahr 2025 werde erwartet, dass die Ozeane auf drei Tonnen Fisch eine Tonne Plastik beherbergten. […]

Der Präsident der UN-Generalversammlung, Peter Thomson aus Fidschi, sagte, die «Plage des Plastiks» schade der Natur auf vielen tragischen Wegen. «Es ist nicht zu entschuldigen, dass die Menschheit in jeder Minute eines Tages einen großen Laster Plastik in den Ozean kippt». Thomson warnte zudem, dass illegale und zerstörerische Fischerei sowie deren Subvention die Fischbestände weltweit zum Zusammenbruch trieben. Durch schädliche Treibhausgasemissionen stiegen die Temperaturen, der Meeresspiegel werde erhöht – und führe zu einer Gefahr für das Leben im Wasser.

https://www.bluewin.ch/de/news/vermischtes/2017/6/6/un-ozean-konferenz-eroeffnet–weltmeere–bedroht-wie-nie-zuvor-.html

https://www.bluewin.ch/de/leben/nachhaltigkeitsblog/2016/16-03/race-for-water-macht-eine-alarmierende-feststellung-und-schreite/race-for-water-macht-eine-alarmierende-feststellung-und-schreite.html

Wissenshäppchen

Was hat Salz mit dem Klimawandel zu tun?

Die steigende Temperatur der Erdatmosphäre erwärmt die Ozeane und lässt Gletscher und Eisschilde abschmelzen. Warmes Wasser braucht mehr Platz als kaltes und dehnt sich aus. Dies führt zusammen mit dem zusätzlichen Wassereintrag durch das schmelzende Inlandeis zum Anstieg des Meeresspiegels. Der steigende Meeresspiegel und stärkere Küstenüberflutungen betreffen viele Küstengebiete, Flussdeltas, kleine Inselstaaten und tiefliegende Regionen.

Der Meeresspiegel stieg zwischen 1901 und 2010 durchschnittlich um 1,7 mm pro Jahr, das sind 19 cm. Der Anstieg beschleunigte sich allerdings im Laufe des Jahrhunderts und lag zwischen 1993 und 2010 bereits bei 3,2 mm pro Jahr!

Durch die häufigeren Überflutungen durch Stürme und den Anstieg des Meeresspiegels sickert salziges Meerwasser zudem in das küstennahe Grundwasser und bedroht wertvolle Trinkwasserressourcen und die Landwirtschaft.

[Quelle: Germanwatch e.V., Broschüre Klima? Wandel. Wissen! – Neues aus der Klimawissenschaft, Oktober 2014]

Stadtradeln

Auch dieses Jahr macht unsere Sektion wieder beim Stadtradeln in Wiesbaden mit. Vielleicht hab Ihr es auch schon auf unserer Facebook-Seite gesehen oder wurdet über Gruppenverteiler darauf aufmerksam gemacht. Damit uns kein Radler verloren geht, bekommt Ihr die Informationen auch noch einmal hier.

!!!Mitmachen!!!!

Die Landeshauptstadt Wiesbaden beteiligt sich vom 11. Juni bis 01. Juli 2017 zum vierten Mal am deutschland­weiten Wettbewerb STADTRADELN. Bislang gehören Rad fahrende Menschen in Wiesbaden zu einer kaum wahrnehmbaren Minderheit im alltäglichen Straßenbild. Das soll sich ändern.

Beim STADTRADELN werden Teams gebildet, die während des 3-wöchigen Aktionszeitraums kräftig in die Pedale treten und möglichst viele Fahrradkilometer beruflich sowie privat sammeln. Mit der Teil­nahme leistet Ihr gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz und unterstützt Wiesbaden auf dem Weg zu einem verbesserten Fahrradklima.

Auf www.stadtradeln.de könnt Ihr dem DAV-Team beitreten. Ihr könnt dann Eure gefahren Kilometer entweder im online Radelkalender oder per App aufzeichnen und eintragen.

Es wäre schön, wenn sich viele DAV-Radler beteiligen würden, damit wir diesmal im Rhein-Main-DAV-Sektionenvergleich besser abschneiden als im letzten Jahr.

Los geht’s!

 

Wissenshäppchen Umweltschutz

 

Ein Handy für Gorillas….

[…] Die letzten 700 Berggorillas der Welt leben am Rande des Regenwaldes im Kongo. Dort wo wir einen der wichtigsten Rohstoffe für unsere Handys herkriegen: Coltan. […] Um Coltan tobt längst ein Krieg. Neben legalen Abbaugebieten gibt es unzählige illegale Minen, die Natur wird zerstört, Arbeiter ausgebeutet. Dass mittendrin der Nationalpark Virunga mit den letzten Berggorillas liegt, interessiert kaum jemanden. […]

In Deutschland gibt es mehrere Initiativen, die Virunga schützen wollen. Die ZGF (Kooperation vom Zoo Frankfurt und der zoologischen Gesellschaft) etwa nimmt alte Handys an und verkauft sie an Recycling-Firmen, um die Coltan-Nachfrage zu senken. Der Erlös geht nach Virunga, für ein digitales Funknetz im Nationalpark, das Menschen und Tiere schützt. Denn auch die Parkranger dort leben gefährlich: Im vergangenen Jahr sind nämlich laut Aussage der Zoologischen Gesellschaft 150 Ranger getötet worden.

Alte Handys abgeben: Man kann die Mobiltelefone direkt im Zoo abgeben oder an die Recyclingpartner der ZGF schicken. Die ZGF verschickt Aufkleber für den kostenfreien Versand: www.zoo-frankfurt.de/helfen/handy-sammelaktion Telefon 069-94344646, email: naturschutzbotschafter@zgf.de

 

Quelle: Chrismon 01.2017, S. 50

Wissenshäppchen Umweltschutz

Am 22. März ist Weltwassertag!

Welt WassertagDas Thema Wasser geht uns alle an. Der Schutz des Wassers erst recht. Der Weltwassertag erinnert uns jährlich an die globale Bedeutung der Ressource „Wasser“. Das diesjährige Thema des Weltwassertages ist „Abwasser

Die wichtigsten Fakten zum diesjährigen Weltwassertag

  • Weltweit wird mehr als 80% des entstehenden Abwassers unbehandelt und ohne weitere Wiederverwertung in das Ökosystem zurück gegeben.
  • 1,8 Milliarden Menschen sind auf Trinkwasser angewiesen, das mit Fäkalkeimen belastet ist; sie sind somit der Gefahr ausgesetzt, sich mit Cholera, Ruhr, Typhus und Polio zu infizieren. Unsauberes Trinkwasser, mangelhafte Sanitärversorgung und Hygiene verursachen rund 842.000 Todesfälle jedes Jahr.
  • 2050 wird nahezu 70% der Weltbevölkerung in Städten leben; heute sind das nur ungefähr 50%. Aktuell fehlt es den meisten Städten in Entwicklungsländern an einer adäquaten Infrastruktur und an Verwaltungsstrukturen, um das Abwasserproblem nachhaltig und effizient zu bewältigen.
  • Abwasser ist auch eine Rohstoffquelle. Die Möglichkeiten, die das Ausschöpfen dieser Rohstoffquelle bietet, sind enorm. Die sichere Aufbereitung von Abwasser ist eine erschwingliche und nachhaltige Quelle für Wasser, Energie und Nährstoffe und andere wiederverwertbare Stoffe.
  • Ein leistungsfähiges Abwassermanagement bietet neue Aufgabenfelder und schafft „grüne“Jobs; es ist wichtig für die menschliche Gesundheit und nachhaltigen Umweltschutz, aber auch für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Diese Vorteile überwiegen die Kosten eines leistungsfähigen Abwassermanagements bei weitem.

[Quelle: http://www.worldwaterday.org/wp-content/uploads/2017/01/Fact_sheet_WWD2017_EN.pdf]

Weiter führende Informationen findet  ihr auf der Homepage des Weltwassertages (http://www.worldwaterday.org/);

Begleitend zum Weltwassertag wird der sogenannte Weltwasserbericht (http://www.unesco.de/wissenschaft/wasser/wwdr.html) herausgegeben. Der aktuelle Weltwasserbericht 2017 wird leider erst am Weltwassertag selbst vorgestellt.

Eine Vortrags- und Veranstaltungsreihe zum Weltwassertag findet ihr hier: Veranstaltungsreihe RP Darmstadt . Wer sich anmelden möchte: Es sind noch Plätze frei!