Wissenshäppchen Umweltschutz

 

Ein Handy für Gorillas….

[…] Die letzten 700 Berggorillas der Welt leben am Rande des Regenwaldes im Kongo. Dort wo wir einen der wichtigsten Rohstoffe für unsere Handys herkriegen: Coltan. […] Um Coltan tobt längst ein Krieg. Neben legalen Abbaugebieten gibt es unzählige illegale Minen, die Natur wird zerstört, Arbeiter ausgebeutet. Dass mittendrin der Nationalpark Virunga mit den letzten Berggorillas liegt, interessiert kaum jemanden. […]

In Deutschland gibt es mehrere Initiativen, die Virunga schützen wollen. Die ZGF (Kooperation vom Zoo Frankfurt und der zoologischen Gesellschaft) etwa nimmt alte Handys an und verkauft sie an Recycling-Firmen, um die Coltan-Nachfrage zu senken. Der Erlös geht nach Virunga, für ein digitales Funknetz im Nationalpark, das Menschen und Tiere schützt. Denn auch die Parkranger dort leben gefährlich: Im vergangenen Jahr sind nämlich laut Aussage der Zoologischen Gesellschaft 150 Ranger getötet worden.

Alte Handys abgeben: Man kann die Mobiltelefone direkt im Zoo abgeben oder an die Recyclingpartner der ZGF schicken. Die ZGF verschickt Aufkleber für den kostenfreien Versand: www.zoo-frankfurt.de/helfen/handy-sammelaktion Telefon 069-94344646, email: naturschutzbotschafter@zgf.de

 

Quelle: Chrismon 01.2017, S. 50

Wissenshäppchen Umweltschutz

Am 22. März ist Weltwassertag!

Welt WassertagDas Thema Wasser geht uns alle an. Der Schutz des Wassers erst recht. Der Weltwassertag erinnert uns jährlich an die globale Bedeutung der Ressource „Wasser“. Das diesjährige Thema des Weltwassertages ist „Abwasser

Die wichtigsten Fakten zum diesjährigen Weltwassertag

  • Weltweit wird mehr als 80% des entstehenden Abwassers unbehandelt und ohne weitere Wiederverwertung in das Ökosystem zurück gegeben.
  • 1,8 Milliarden Menschen sind auf Trinkwasser angewiesen, das mit Fäkalkeimen belastet ist; sie sind somit der Gefahr ausgesetzt, sich mit Cholera, Ruhr, Typhus und Polio zu infizieren. Unsauberes Trinkwasser, mangelhafte Sanitärversorgung und Hygiene verursachen rund 842.000 Todesfälle jedes Jahr.
  • 2050 wird nahezu 70% der Weltbevölkerung in Städten leben; heute sind das nur ungefähr 50%. Aktuell fehlt es den meisten Städten in Entwicklungsländern an einer adäquaten Infrastruktur und an Verwaltungsstrukturen, um das Abwasserproblem nachhaltig und effizient zu bewältigen.
  • Abwasser ist auch eine Rohstoffquelle. Die Möglichkeiten, die das Ausschöpfen dieser Rohstoffquelle bietet, sind enorm. Die sichere Aufbereitung von Abwasser ist eine erschwingliche und nachhaltige Quelle für Wasser, Energie und Nährstoffe und andere wiederverwertbare Stoffe.
  • Ein leistungsfähiges Abwassermanagement bietet neue Aufgabenfelder und schafft „grüne“Jobs; es ist wichtig für die menschliche Gesundheit und nachhaltigen Umweltschutz, aber auch für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Diese Vorteile überwiegen die Kosten eines leistungsfähigen Abwassermanagements bei weitem.

[Quelle: http://www.worldwaterday.org/wp-content/uploads/2017/01/Fact_sheet_WWD2017_EN.pdf]

Weiter führende Informationen findet  ihr auf der Homepage des Weltwassertages (http://www.worldwaterday.org/);

Begleitend zum Weltwassertag wird der sogenannte Weltwasserbericht (http://www.unesco.de/wissenschaft/wasser/wwdr.html) herausgegeben. Der aktuelle Weltwasserbericht 2017 wird leider erst am Weltwassertag selbst vorgestellt.

Eine Vortrags- und Veranstaltungsreihe zum Weltwassertag findet ihr hier: Veranstaltungsreihe RP Darmstadt . Wer sich anmelden möchte: Es sind noch Plätze frei!

„Skigebietsverbindung Riederberger Horn“ – Stellungnahme der Sektion

Am 10.03.2017 wurden die Naturschutzreferenten aufgerufen, Stellung zu der Sache „Skigebietsverbindung Riederberger Horn“ zu nehmen. Die Angelegenheit wird schon länger äußerst kontrovers diskutiert. Damit die Genehmigung auch rechtens ist, soll der Alpenplan  entsprechend geändert werden. Der Alpenplan kann übrigens unter unten stehendem Link angeschaut werden.

Riedbergerhorn Zone C

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.alpenverein.de/natur-umwelt/riedberger-horn-jetzt-sind-sie-gefragt_aid_29140.html

 

 

Noch bis zum 22. März 2017 können alle Bürgerinnen und Bürger in einem Anhörungsverfahren Stellung beziehen und eine E-Mail an das Bayerische Finanzministerium schreiben. Das habe ich im Namen der Sektion mit Hilfe des vom DAV szur Verfügung gestellten Mustertextes auch getan. Darüber hinaus wird DAV-Bundesverband auch noch eine ausführliche Stellungnahme dazu abgeben.

Die Stellungnahme, die ich im Namen der Sektion abgegeben habe sieht so aus:

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DAV-Wanderausstellung „Alpen unter Druck“

Die Sektion Darmstadt lädt  zur Eröffnung der DAV-Wanderausstellung „Alpen unter Druck“ ein:
10. Februar um 18 Uhr

Alpin- und Kletterzentrum,
DA-Lichtwiesenweg15

 
Die Ausstellung „Alpen unter Druck“ thematisiert den übersteigerten Raumverbrauch, die immer schneller werdende technische Erschließungsspirale und den Verlust wertvoller alpiner Landschaft.  Im Fokus stehen die beiden treibenden Wirtschaftsbereiche: der Tourismus (Winter und Sommer) und die Wasserwirtschaft. Die Ausstellung dokumentiert mehr als 50 Erschließungsprojekte, die entweder in den letzten Jahren realisiert wurden, sich aktuell im Bau befinden oder noch in Planung sind.
weitere Infos zur Ausstellung gibt es hier. 
Programm für die Eröffnung: 
18.00 Uhr Begrüßung durch den Vorstand der Sektion Darmstadt-Starkenburg
18.10 Uhr Eröffnung der Ausstellung durch den Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt, Herrn Jochen Partsch
18.30 Uhr Grußworte von Frau Dr. Weber, Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald mit Hinweisen „Die erdgeschichtlichen Wurzeln Odenwald/Rheingraben/Alpen“
18.40 Uhr Führung durch die Ausstellung (Hajo Köck, Naturschutzreferent), Imbiss, Gedankenaustausch.
Die Ausstellung ist vom 10. Februar – 6. März 2017 im Alpin- und Kletterzentrum Darmstadt zu sehen.