Reise- und Tourenberichte aus der Sektion.

Bergsteigen – von Ponyhof und Blumenwiese?

Vier Tage Rätikon im Vorarlberg. Bergsteigen! Beim DAV nennt sich das Grundkurs Bergsteigen. Wir treten an, um uns mit Klettersteigen, Schnee- und Geröllfeldern, Sicherungs- und Falltechniken auseinanderzusetzen. Wir, das sind elf Teilnehmer und vier Guides. Eine Truppe zwischen 17 und 60 Jahren, wild gemischt, die eines verbindet: Wir sind relative Frischlinge im Bergsteigen mit Neugierde und Offenheit dafür, die eine oder andere eigene Grenze zu erkunden und zu verschieben.

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Skitour Venter Runde Ötztaler Alpen vom 15. bis 19.03.2017

 

Jörg, Uta fahren am Mittwoch den 15.03. 2017 gegen 06:30 Uhr in Wiesbaden los und nehmen in Imst Peter mit. Bärbel, Klaus und Guido trödeln noch etwas und kommen erst eine Stunde später los. Die Fahrt beider Fahrzeuge verläuft ohne Pannen und ohne Stau.

Gegen 15:00 Uhr treffen wir uns in Vent (1895 m). Es ist schon fast frühlingshaft warm. Zum Glück haben wir etwas recherchiert, und so finden einen kostenlosen Parkplatz am hintersten Ende von Vent. Jetzt noch schnell in die Skiklamotten, und schon kann es losgehen! Ein Blick auf die umherstehenden Berge verrät: Viel Schnee ist nicht mehr da. Vielleicht ist es ja weiter oben besser.

Der Aufstieg zur Martin-Busch-Hütte (2501 m) gestaltet sich etwas schwierig. Der Weg verläuft am steilen rechten Hang des Niederbachtales und so gleiten beide Ski fast immer auf unterschiedlichen Höhen in der Spur. Jörg wird dann am Abend die Länge der Beine vermessen aber feststellen, dass sie immer noch gleich lang sind. Drei Stunden brauchen wir bis zur Hütte. Als wir ankommen, ist es schon ziemlich dunkel. Wir bekommen trotzdem noch ein leckeres Abendessen. Continue reading Skitour Venter Runde Ötztaler Alpen vom 15. bis 19.03.2017

Lyngenalp Skitour Norwegen

Irgendwann im Sommer 2016 lag ich mal kurz bei Uwe unter dem Skalpell. Wir ließen den letzten Winter bisschen Revue passieren und tauschten Ideen für den Nächsten aus. Während „normale Ideen“ wie Allgäu, Berner Oberland und Tirol schnell besprochen waren, sagte Uwe, als er zum Schnitt ansetzte, die Lyngenalps in Norwegen würden ihn mal reizen. Lyngenalps in Norwegen? Um meine absolute Unwissenheit über die geographische Lage zu überspielen, sagte ich: „Hört sich spannend an.“ Als die Fäden drin waren und Uwe zum nächsten Patienten musste, haben wir uns noch auf ein Telefonat ein paar Tage später verständigt – jedenfalls genug Zeit, um Goolge mal nach den Lyngenalps zu befragen. Sofort öffneten sich unzählige altbekannte kommerzielle Anbieter. Ich klicke weiter auf Bilder, ein paar Sekunden später schicke ich Uwe eine Mail: Norwegen, ich bin dabei.

Dann schaue ich direkt nach, wie die Lyngenalps, weit nördlich des Polarkreises, am besten erreicht werden können: Tromsø hat einen Flughafen und ist zwei Autostunden von Lyngseidet entfernt. Lyngseidet bietet sich gut als Ausgangspunkt für Touren in den Lyngenalps an. Außerdem fliegt SAS von Frankfurt über Oslo nach Tromsø und auf Visit-Lyngenfjord.com finden sich alle Unterkünfte auf den beiden Halbinseln. Alles in allem lässt sich also alles recht einfach privat organisieren.

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Blind-Date mit den Schneeschuhen

Es ist Donnerstag-morgen, ich und meine bessere Hälfte Nicole brechen zu einem Blind-Date in die Kitzbüheler Alpen auf. Über den DAV Wiesbaden wurden wir auf unser Bild-Date mit den Schneeschuhen aufmerksam. Für unser erstes Aufeinandertreffen haben wir die Neue Bamberger Hütte in den Kitzbüheler Alpen ausgewählt. Auch dies ist neu für uns. Egal, wenn schon Neuland, dann aber richtig! Ein Tourenbericht von Volker Schneider.

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Langlaufwochenende im Nordschwarzwald

Vom 27.1 – 29.1.2017 war eine Untergruppe von der Alpinsportgruppe Basislager für drei Tage im Nordschwarzwald zum Langlaufen.

Die Schneeverhältnisse passten und auch das Wetter sollte mitspielen. Am Freitagabend trafen alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Freudenstadt Lauterbad ein. Reserviert war eine Privatunterkunft „ Gästehaus Haus am Wald“.

Nach einem leckeren Frühstück am nächsten Tag ging es mit dem öffentlichen Bus zum Seibelseckle an der Schwarzwaldhochstraße. Von dort aus sollten die 40km zur Unterkunft zurück geloipt werden.

Pünktlich starteten wir am Seibelseckle, an der Darmstädter Hütte gönnten sich alle eine kleine Pause, bevor es dann weiter über den Ruhestein, Schliffkopf, Zuflucht zum Skistadion am Kniebis ging. Hier erwartete uns die letzte Raststation und  über Berg und Tal ging es zurück nach Freudenstadt Lauterbad. Müde, aber überglücklich, erreichte ein Teil der Gruppe die Unterkunft, die anderen hatten sich schon früher abgeseilt und eigene Skirouten rund um die Zuflucht gewählt.

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