Erfolgreiche Abnahme der neuen Kläranlage

Nach Begehung der Anlage: Dieter Schreff, Jürgen Zilias und Gerhard Küng (v.l.)

Am 25. September fand die Abnahme („technische Kollaudierung“) unserer neuen Kläranlage der Wiesbadener Hütte statt. Nach ausgiebiger Besichtigung war Gerhard Küng vom Wasseramt der Tiroler Landesregierung begeistert – eine solch tolle Anlage sei in der Höhenlage schon etwas ganz Besonderes. Auch die Durchsicht der umfangreichen Dokumentation („Bestandsoperat“) sowie das von den Wirtsleuten geführte Klärwerksprotokoll boten keinerlei Anlass zu Kritik.

Damit haben wir ohne weitere Auflagen die wasserrechtliche Zulassung der Anlage erreicht. Besonderer Dank gilt unserem Projektplaner Dieter Schreff, der das Konzept für die Anlage entwickelte und sich auch sehr intensiv um den Bau kümmerte, unserem (inzwischen leider verstorbenen) Bauleiter Ali Grüner aber auch unseren Wirtsleuten, die alle Arbeiten rund um die Anlage gewissenhaft und sorgfältig erledigen.

Nach Fertigstellung kleinerer Nachbesserung am Bauwerk im nächsten Frühjahr kann die Schlussabrechnung erstellt werden und die Auszahlung der restlichen Fördermittel erfolgen. Damit wäre das größte Bauprojekt der Sektion seit vielen Jahren erfolgreich abgeschlossen.

Jürgen Zilias

Vortrag: Mythos Schwäbische Alb am 17. November

Am Freitag, 17. November, findet der nächste Vortrag im Haus der Heimat statt. Referieren wird diesmal Andreas Kögel zum Thema Mythos Schwäbische Alb.

Das Gebiet der Schwäbischen Alb erstreckt sich über rund 200 km, vom Nördlinger Ries bis nahe dem Bodensee. Diese einzigartige Mittelgebirgslandschaft ist geprägt von Tafelbergen, Zeugenbergen und den Spuren vulkanischer Tätigkeit mit herrlichen Wandergebieten, Kletterfelsen und den zehn 1.000er Gipfeln. Wenige Städte, kleine Dörfer, trutzige Burgen, wie die Burg Hohenzollern und dem Hohenstaufen und eine kleinparzellige Landwirtschaft formen ein buntes Mosaik, bearbeitet von Menschen mit einer Sprache so rau wie ihre steinigen Äcker.
Weite Wachholderheiden, bunte Streuobstwiesen, sonnige Weinberghänge, und eine Flora wie sie in den Kalkalpen nicht vielfältiger anzutreffen ist, tiefblaue Quellwasser, schattige Buchenwälder, fjordartige Landschaftseinschnitte, faszinierende Tropfsteinhöhlen – alles dies findet man auf der Schwäbischen Alb. Hier nimmt die junge Donau ihren Anfang und bahnt sich mit dem Donaudurchbruch durch enge Felsschluchten beim Kloster Beuron ihren Lauf weiter zum fernen Schwarzen Meer, während der Neckar seine Wasser dem Rhein zuführt, weiter in Richtung Nordsee – die Europäische Wasserscheide.

Der Vortrag findet im Haus der Heimat in der Friedrichstraße 35 statt, Beginn ist wie immer 19.30 Uhr

Kurs- und Tourenprogramm Winter 2017/18

Im gedruckten Kurs- und Tourenprogramm für den Winter, das im aktuellen Heft enthalten ist, haben sich leider zwei Fehler eingeschlichen. Bei der Tour W2018/04 war versehentlich ein falsches Datum angegeben, die Tour findet vom 23. bis zum 28. Januar statt. Die Tour 2018/08 ist einen Tag kürzer als in der gedruckten Version angegeben und findet vom 23. bis zum 25. Februar statt. Der Teilnehmerpreis beträgt daher auch nur 75 Euro.

Das korrigierte Programm steht jetzt auch online zur Verfügung.

Das Lechtal und seine Berge – Vortrag am 20. Oktober

Am kommenden Freitag, den 20. Oktober, findet die erste Veranstaltung der Vortragsreihe 2017/2018 statt. Zu Gast sind Claus und Marlies Hock mit dem Multivisionsvortrag

Das Lechtal und seine Berge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Multivisionsvortrag führt in den wohl ursprünglichsten Teil der nördlichen Kalkalpen, die Lechtaler Alpen. Diese Gegend spricht vor allem die Liebhaber großzügiger Überschreitungen und alpiner Wanderungen an. So wird der Lech, der letzte „Wilde“ der Nordalpen, in mehreren Etappen von der Quelle an begleitet. Eine großzügige Tour ist die Begehung des Lechtaler Höhenweges, der in einigen Tagen über den Lechtaler Hauptkamm von Lech bis zum Hahntennjoch führt. Besonders die Variante über den Augsburger Höhenweg fordert den versierten hochalpinen Wanderer.
Daneben haben die Lechtaler Alpen einige markante und anspruchsvolle Gipfel zu bieten, darunter den einzigen Dreitausender der nördlichen Kalkalpen, die Parseierspitze. Aber auch die Holzgauer Wetterspitze und die Freispitze, sowie einige leichter erreichbare Ziele wie Namloser Wetterspitze, Dremel- und Kogelseespitze u.a. werden bestiegen. Beschauliche Wanderungen führen im Herbst auf einfache, aber aussichtsreiche Berge dieser Region.
Kletterziele gibt es bei der Hanauer- und Steinseehütte, wie z.B. Parzinn-, Steinsee-, Karlespitze und in der Gegend um die Muttekopfhütte, von wo auch der sportliche Imster Klettersteig begangen und vorgestellt wird.
Abgerundet wird der Vortrag von winterlichen Aktivitäten wie Ski-Langlauf durch das im Winter besonders schöne Lechtal und einige lohnende Skitouren, ausgehend von den hochgelegenen Seitentälern mit ihren kleinen Dörfern wie Namlos, Boden oder Gramais.

Der Vortrag findet im Haus der Heimat in der Friedrichstraße 35 statt, Beginn ist wie immer 19.30 Uhr

Wissenshäppchen

Was hat Salz mit dem Klimawandel zu tun?

Die steigende Temperatur der Erdatmosphäre erwärmt die Ozeane und lässt Gletscher und Eisschilde abschmelzen. Warmes Wasser braucht mehr Platz als kaltes und dehnt sich aus. Dies führt zusammen mit dem zusätzlichen Wassereintrag durch das schmelzende Inlandeis zum Anstieg des Meeresspiegels. Der steigende Meeresspiegel und stärkere Küstenüberflutungen betreffen viele Küstengebiete, Flussdeltas, kleine Inselstaaten und tiefliegende Regionen.

Der Meeresspiegel stieg zwischen 1901 und 2010 durchschnittlich um 1,7 mm pro Jahr, das sind 19 cm. Der Anstieg beschleunigte sich allerdings im Laufe des Jahrhunderts und lag zwischen 1993 und 2010 bereits bei 3,2 mm pro Jahr!

Durch die häufigeren Überflutungen durch Stürme und den Anstieg des Meeresspiegels sickert salziges Meerwasser zudem in das küstennahe Grundwasser und bedroht wertvolle Trinkwasserressourcen und die Landwirtschaft.

[Quelle: Germanwatch e.V., Broschüre Klima? Wandel. Wissen! – Neues aus der Klimawissenschaft, Oktober 2014]