Wissenshäppchen Umweltschutz

 

Ein Handy für Gorillas….

[…] Die letzten 700 Berggorillas der Welt leben am Rande des Regenwaldes im Kongo. Dort wo wir einen der wichtigsten Rohstoffe für unsere Handys herkriegen: Coltan. […] Um Coltan tobt längst ein Krieg. Neben legalen Abbaugebieten gibt es unzählige illegale Minen, die Natur wird zerstört, Arbeiter ausgebeutet. Dass mittendrin der Nationalpark Virunga mit den letzten Berggorillas liegt, interessiert kaum jemanden. […]

In Deutschland gibt es mehrere Initiativen, die Virunga schützen wollen. Die ZGF (Kooperation vom Zoo Frankfurt und der zoologischen Gesellschaft) etwa nimmt alte Handys an und verkauft sie an Recycling-Firmen, um die Coltan-Nachfrage zu senken. Der Erlös geht nach Virunga, für ein digitales Funknetz im Nationalpark, das Menschen und Tiere schützt. Denn auch die Parkranger dort leben gefährlich: Im vergangenen Jahr sind nämlich laut Aussage der Zoologischen Gesellschaft 150 Ranger getötet worden.

Alte Handys abgeben: Man kann die Mobiltelefone direkt im Zoo abgeben oder an die Recyclingpartner der ZGF schicken. Die ZGF verschickt Aufkleber für den kostenfreien Versand: www.zoo-frankfurt.de/helfen/handy-sammelaktion Telefon 069-94344646, email: naturschutzbotschafter@zgf.de

 

Quelle: Chrismon 01.2017, S. 50

Bergwelten im Film im Murnau – Filmtheater am 17. Mai

Berg des Schicksals

Am Mittwoch, 17. Mai, 20:15 Uhr, zeigt die Sektion in Kooperation mit der  Murnau-Stiftung den Film „Berg des Schicksals“.

„Berg des Schicksals“ ist ein Stummfilm von Arnold Fanck. Mit diesem Film aus dem Jahr 1924 begründete Fanck das Genre des Bergfilms. Der 31 jährige Luis Trenker spielt darin seine erste Hauptrolle. Musikalisch begleitet Uwe Oberg am Piano.

Der Eintritt beträgt 10 Euro, aufgrund der Zusatzkosten für den Pianisten.

Bergwelten im Film im Murnau-Fimtheater am 17. Mai

Berg des Schicksals

Am Mittwoch, 17. Mai, 20:15 Uhr, zeigt die Sektion in Kooperation mit der  Murnau-Stiftung den Film „Berg des Schicksals“.

„Berg des Schicksals“ ist ein Stummfilm von Arnulf Fanck. Mit diesem Film aus dem Jahr 1924 begründete Franck das Genre des Bergfilms. Der 31 jährige Luis Trenker spielt darin seine erste Hauptrolle. Musikalisch begleitet Uwe Oberg am Piano.

Der Eintritt beträgt 10 Euro, aufgrund der Zusatzkosten für den Pianisten.

 

Im Rahmen einer medizinischen Studie auf den Kilimandscharo

Der Arzt Christian Kreisel von der Uniklinik Gießen und Marburg arbeitet an einer Studie zur Diagnose der Höhenkrankheit. Dazu sucht er 25 Sportler – Mountainbiker oder Trailrunner -, die vom 24. September bis 1. Oktober 2017 den höchsten Berg Afrikas besteigen sollen. Dabei sind u.a. ein dreitägiges Trainingslager auf 3700 Metern, eine Übernachtung auf 4800 Metern und ein Gipfelversuch vorgesehen. Vor und während der Reise werden zahlreiche medizinische und auch psychologische Tests durchgeführt. Dabei erhalten die Athleten Daten über ihre Leistungsfähigkeit in großer Höhe, die ihnen auch bei künftigen Bergsport-Projekten nützlich sein dürften. Organisiert wird die so genannte Kilimanjaro Summit Challenge von Rainer Braehler. Wer Interesse hat, kann sich auf der Homepage des Projekts über die Einzelheiten informieren.