Rätikon, Silvretta und Verwall – Vortrag am 13.11. im Haus der Heimat

Piz BuinAm Freitag, den 13. November, 19:30 Uhr lädt die DAV-Sektion Wiesbaden zu einem Multivisionsvortrag ins Haus der Heimat in die Friedrichstraße 35 ein. Vortragen wird der Fotograf Andreas Dünk aus Schruns.

An der Südgrenze Vorarlbergs liegen die eindrucksvollen und gegensätzlichen Gebirgszüge Rätikon, Verwall und Silvretta. Sie sind die Heimat vieler bekannter Gipfel wie der Schesaplana, der Zimba, den Kalkbergen Sulzfluh und Drei Türme, dem anspruchsvollen Groß Litzner, die Valülla und nicht zuletzt über den Ochsentaler Gletscher zum Piz Buin, der mit seinen 3312m der höchste Berg von Vorarlberg darstellt. Ihnen zu Füssen erstreckt sich die Talschaft Montafon. Sie zeichnet sich durch ihre abwechslungsreiche Landschaft, den weitgehendst authentisch gebliebenen Ortschaften und natürlich auch durch deren Bewohner aus. Durch die Nachbarschaft zum Brandnertal, dem Paznauntal in Tirol, dem Prättigau und Unterengadin in der Schweiz entstehen viele übergreifende Tourenmöglichkeiten, die sich oft über mehrere Tage ziehen und durch die schönsten und unterschiedlichsten Regionen des gesamten Alpenraumes führen. Neben den klassischen Bergtouren sind es die neu errichteten Klettersteige, die neue Routen und Besteigungen möglich machen.
Die Jahreszeit spielt bei einem Besuch dieser Region eher eine geringe Rolle. So ist der Winter nicht nur für die Schifahrer von Bedeutung, die in den Schigebieten optimale Pisten genießen können, sondern er lockt auch viele Schitourengeher ins Gebirge, die ihre Spuren durch die verschneite Landschaft auf die Gipfel ziehen und mit einer Tiefschneeabfahrt für ihre Anstrengungen belohnt werden. Der Frühling und Sommer geben den Blick frei auf kristallklare Bergseen, die große Blumenvielfalt des Alpenraumes, auf Steinwild und Murmeltiere sowie die von Kühen, Schweinen und Pferden bewohnten und bewirtschafteten Alpen. Im Herbst sind es die Wälder und Wiesen, die sich durch ihre wunderbare Färbung in den Vordergrund stellen.
Das Erleben und vor allem das „Erlaufen“ dieser Gebirgszüge ist nicht nur eine sportliche und fotografische Leidenschaft sondern stillt auch das Verlangen nach Ruhe, Ausgleich und Abstand vom Alltag.