Röhn 2011

Tourengruppe vier Tage in der Hochrhön (30.8. – 2.9.2011)
15 Teilnehmer
Wanderleiter Ewald Titze

Treff: 9.15 Uhr, wir fahren mit der Bahn über Frankfurt, Fulda, nach Gersfeld. Ankunft dort um 13 Uhr, zu Fuß zum Hotel Sonne, unserem Domizil für 3 Nächte.


Bezug der Zimmer, es geht gleich los zur ersten Tour zum ‚Roten Moor‘ mit dem Wanderbus. Es ist nur ein Achtsitzer, sodass wir 2x fahren müssen, eine 1/2 Std. Verlust. Für einen Imbiss reicht die Zeit aber noch, bevor es losgeht zum Heidelstein (926m), ein Berg mit weiten Ausblicken ins Land und zur Wasserkuppe. Auf dem Rückweg durchwandern wir einen Teil des Hochmoores mit einem Aussichtsturm. Durch den Mostwald und die Kaskadenschlucht gelangen wir auf schmalen Pfaden wieder nach Gersfeld. (ca. 14 km).

Am 2. Tag geht es zum 928 m hohen Kreuzberg, mit seinem Kloster. Auf wunderschönen Wegen geht es bergwärts, auch hier wieder weite Blicke ins Land. Noch immer blühen viele Blumen, im Frühjahr muss das hier grandios sein. Wir kommen durch Oberweißenbrunn es wird steiler, aber die Strecke ist machbar. Am Ziel angekommen steigen wir noch eine ca. 300 Stufentreppe empor bis zum Gipfel mit den Kreuzen. Nach dem Besuch der Schänke machen wir uns auf den Rückweg.
Wieder durch Oberweißenbrunn, dann Himmelsdunkberg mit langem Anstieg. Von hier traumhafte Rückblicke zum Kreuzberg. Nach 26 km Tagesleistung kamen wir zum Abendessen pünktlich.

Am 3. Tag Auffahrt (2 x) zur Wasserkuppe (950m), hier Zeit für eine Rundwanderung auf der Kuppe, selbst für einen Rundflug reichte es. Weiterweg zur Milseburg (835m),vorher auf der Enzianhütte (DAV Fulda) eine Rast, bis wir dann später unser Tagesziel auf steilem Alpinsteig erreichten.
Eine Kreuzgruppe oberhalb einer Kapelle ziert diesen Berg. Auch hier wieder Weitblicke, nicht umsonst heißt die Rhön – Land der offenen Fernen -. Kaum Wald behindert den Blick des Wanderers. Wir hatten tolles Wanderwetter.
Dann war Kleinsassen, ein Künstlerdorf, unser Endziel. Von hier ging es per Bus und Bahn über Fulda nach Gersfeld zurück.

Am Schlusstag war Kultur angesagt. In Fulda ging es in kleinen Gruppen auf Erkundung. Dom, Rathaus, Michaeliskirche und Stadtschloss mit Orangerie und Parkanlagen waren sehenswert. Einsetzender Regen ließ uns auch noch das Domcafe kennen lernen. Bedingt durch den Regen fuhren wir auch etwas früher nach Wiesbaden zurück. Vier schöne Tage verlebten wir in der Rhön, gutes Wetter, gute Unterkunft, gutes Essen, gute Gruppe und tolle Wanderungen taten das Ihre. Ewald hat seine Sache wieder sehr gut gemacht.