Sekunden an der 300 vorbei – das DAV-Team beim 25-Stunden-Lauf

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Das DAV-Team

Als die 25 Stunden vorbei waren, gab es nur glückliche Gesichter bei unserem Sektionsteam „auf und Davon“. Es reichte zwar beim diesjährigen 25-Stunden-Lauf im Wiesbadener Kurpark nur zu einem hinteren Mittelfeldplatz, aber der Spaß war groß, die Einsatzbereitschaft ebenso – und der Stolz natürlich auch, diese große Aufgabe gemeinsam gemeistert zu haben. Dennoch muss sich Einiges ändern, wenn der Alpenverein auch im kommenden Jahr wieder am schönsten Sportevent der Stadt teilnehmen möchte.

Bei hochsommerlichen Bedingungen präsentierte sich der Kurpark als Wohlfühl-Oase für alle Beteiligten. Knapp 2.000 Läuferinnen und Läufer waren am Start, die Stimmung war wie immer prächtig, eine Mischung aus gesundem Konkurrenzkampf und Familienfest. Die hohen Temperaturen am Samstag bedeuteten für die Beteiligten allerdings auch eine große Herausforderung und so mancher kam von seiner ersten 925-Meter-Runde schnaufend und mit hochrotem Kopf zurück in die Wechselzone.

Am DAV-Zelt bimmelte die Kuhglocke, wann immer das hellgrüne Alpenvereins-Trikot auftauchte. Aber auch DAV’ler auf Abwegen, die in anderen Teams im Einsatz waren, bekamen natürlich Unterstützung.

 

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Auf der Ehrenrunde im Kurpark

Die herrliche Sommernacht mit idealen Laufbedingungen entschädigte dann für so mache Quälerei in der Mittagshitze. Und als am Sonntag die Sonne aufging, kamen die Glückshormone – und Schlafmangel, geschwollene Füße, schmerzende Knie wurden immer mehr zur Nebensache. Unbeschreiblich dann wieder das Gefühl, wenn die letzten Sekunden heruntergezählt werden und sich Hunderte Läuferinnen und Läufer gemeinsam über ihre Leistung freuen.

 

299 Runden

Wenige Sekunden fehlten unserem Team am Ende zur 300. Runde. Aber auch die 299 Runden, die schließlich auf der Habenseite standen, können sich durchaus sehen lassen. Das bedeutete Platz 46 in der Fun-Klasse.

Hier die Ergebnisliste der Fun-Teams.

Dass das Vorjahresergebnis (315 Runden) nicht ganz erreicht wurde, hatte neben der Hitze noch weitere Gründe: zwei angeschlagene Knie, mehrere kurzfristige Absagen und ein insgesamt zu kleines Team. Bis zu 25 Starter darf ein Team in der Fun-Klasse haben, wir haben aber nur 21 davon besetzen können. Das war nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr doch ein bisschen enttäuschend. Wenn wir auch im nächsten Jahr wieder im Kurpark antreten möchten, brauchen wir deutlich mehr Lauf-Bereitschaft. Haltet Euch also schon einmal das zweite Septemberwochenende frei.

Wo sind die Läufer und die Sponsoren?

Neben Läuferinnen und Läufern benötigen wir aber auch noch mehr Helfer, die uns mit allem unterstützen, was zu einem solchen Unternehmen gebraucht wird: Lautstarke Unterstützung an der Strecke, Hilfe bei der Organisation, bei der Verpflegung – und natürlich bei der Finanzierung. Es sollte für einen Verein unserer Größe möglich sein, drei oder vier Sponsoren zu finden, die mit ein paar Hundert Euro wenigstens die Startgebühr abdecken.

In diesem Jahr hatten wir immerhin zwei Sponsoren, bei denen wir uns an dieser Stelle noch einmal besonders bedanken: Werner Annemüller und die Chirurgische Gemeinschaftspraxis Wiesbaden-Biebrich. Unser Dank geht auch an alle, die mal vorbeigeschaut und uns an der Strecke unterstützt haben. Es wäre toll, wenn wir das Abenteuer Kurpark auch 2017 wieder gemeinsam angehen könnten!

Bericht: Matthias Weber

Bilder: Bärbel Hubbes