Tourengruppe zwei Tage im Hunsrück 9.-10.8.2014

Treffen von sechs Teilnehmern um 7.30 Uhr am Hbf. Wiesbaden, acht ergänzen die Mannschaft noch in Mainz, zwei stoßen in Boppard dazu. Von Wiesbaden geht es mit dem Zug über Mainz nach Boppard, unserem Startort. Um 10 Uhr starten wir nach Bad Salzig auf dem Rhein-Burgen-Weg. Erst steil hinauf, dann wieder abwärts in das Kurgebiet des Ortes. Wieder ein langer Anstieg, auf der Anhöhe im rechten Winkel zur Fleckertshöhe, der höchsten Erhebung (531 m) des vorderen Hunsrücks.

Ein Aussichtsturm wird vorher bestiegen, dann queren wir den Luftkurort Fleckertshöhe, hier keine Chance auf ein Stück Kuchen im Backhaus. Weiter zum Örtchen Ehr, durch die Ehrer Heide und das Holzbachtal zum Tagesziel Hierer Mühle im Ehrbachtal. Vor dem Einchecken erst mal eine (auch zwei) Erfrischungen, dann Zimmerzuweisung. Die Damen im Doppelpack erhalten die Topsuiten mit Bad, der Rest der Zimmer mit Dusche auf der Etage. Für eine Nacht geht das, unsere Frauen haben die Bäder verdient. Sehr gutes Essen auf einer Freiluftterasse, wir bekommen
die besten Bratkartoffeln der Welt. Trotz widriger Voraussagen gibt es keinen Regen, die Sonne haben wir häufig gesehen, ein guter erster Tag.Um 23 Uhr Hüttenruhe. Die Tagesleistung 24 km und 600 m im Aufstieg.
Nach dem Frühstück, man kann sogar eine Kleinigkeit für den Mittag mitnehmen, starten wir um 9.15 Uhr in den 2. Tag. Am Ehrbach entlang kommen wir endlich an die berühmte Klamm dieses Baches. Gut gesichert meistern wir die zum Teil etwas schwierigeren Stellen ohne Probleme. Diese zwei km sind wesentlich angenehmer als die Ruppertsklamm am Rheinsteig. An der Eckmühle geht es im rechten Winkel endlich mal wieder aufwärts nach Oppenhausen. Auf dem Weg nach Buchholz ist Mittagsrast, beim weiter gehen wird es auf allen Seiten sehr dunkel, um 13.30 Uhr beginnt ein Starkregen und der kommt waagrecht. Die Schirme helfen nicht viel, bis zur Höhe von 2/3 des Körpers sind wir nass, die Stimmung sinkt leicht. Erst als es heißt, wir fahren von Buchholz nach Boppard mit der Bahn, wird die Laune besser. Der Zug fährt aber erst eine Stunde später, der Bus kommt auch nicht (Winterfahrplan). Da es aufhört zu regnen, starten wir zu Fuß nach Boppard, es sind nur 4 km. Kurz darauf wieder Regen, es packt uns der Ehrgeiz, vorwärts heißt die Devise. Völlig durchnässt erreichen wir unser Ziel, aber von wegen sofortige Rückfahrt, erst geht es ins „Heilige Grab“ zur Schlussrast. Nicht in den Garten, die Bedienung wäre sonst nass geworden, wir sitzen im Trockenen. Um 18.30 Uhr erreichen wir Wiesbaden, in Mainz trennen sich einige von uns. Tagesleistung 22 km und 320 m im Aufstieg.
Zwei tolle Tage, trotz des feuchten Abschlusses, wir danken dem Wanderleiter Franz Bersch.

Die Teilnehmer: Ulrike Döringer, Ingrid Rau, Margarete Brünicke, Birgit Hagedorn, Kerstin Wernicke, Barbara Flemming, Ruth Bamberger, Ottmar Reifenberg + Brigitte Pfeffer, Adelheid Caesar + Peter Motzko, Karlheinz Düe, Eberhard Märgel, Klaus Burk und Franz + Heike Bersch (mit Dankeschön)