Reise- und Tourenberichte aus der Sektion.

Hoch hinaus in der Nagelfluhkette: Schneeschuh-Tour am Staufner Haus

300_gifelkreuz_P1030737Der Blick von ganz oben blieb uns zwar verwehrt – aber sonst hatten wir im und rund um das Staufner Haus alles, was des Schneeschuhgehers Herz erfreut: Viele nette Leute, Sonne, Schnee, Regen, eine knallevolle Hütte und beste Verpflegung.

Die drei Tage in der Nagelfluhkette (27.2. bis 1.3.) begannen am Freitag mit einem unerwartet langen Hüttenaufstieg auf manchmal etwas verschlungenen Wegen, dessen Höhepunkt die Erstürmung eines 31 Grad steilen Hanges mit herrlichem Neuschnee war. Erst als es schon dunkel und der Schneesturm heftiger wurde, erreichte unsere 14er-Gruppe unter der Führung von Jürgen Zilias und Inge Seemann das gemütliche Staufner Haus (1. 634 m).

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Tourengruppe zwei Tage im Odenwald 27.-28.9.2014

19 Teilnehmer sollten es sein, drei haben abgesagt. Treffen von 13 Wanderern um 7.20 Uhr am Hauptbahnhof in Wiesbaden, Barbara nimmt das Auto, Ulrike und Ingrid wollen uns in Darmstadt treffen. Wollen ist nicht, Zug von Offenbach hat 30 Minuten Verspätung. Per Handy gibt unser Wanderleiter Heribert Instruktionen, wie sich die Beiden den ersten Tag alleine vertreiben können. Wir erreichen unseren Startort Beerfelden-Hetzbach pünktlich, nach kurzer Ansprache geht es um 10 Uhr los.

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Tourengruppe zwei Tage im Hunsrück 9.-10.8.2014

Treffen von sechs Teilnehmern um 7.30 Uhr am Hbf. Wiesbaden, acht ergänzen die Mannschaft noch in Mainz, zwei stoßen in Boppard dazu. Von Wiesbaden geht es mit dem Zug über Mainz nach Boppard, unserem Startort. Um 10 Uhr starten wir nach Bad Salzig auf dem Rhein-Burgen-Weg. Erst steil hinauf, dann wieder abwärts in das Kurgebiet des Ortes. Wieder ein langer Anstieg, auf der Anhöhe im rechten Winkel zur Fleckertshöhe, der höchsten Erhebung (531 m) des vorderen Hunsrücks.

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Bericht über die Streuobstwiesenwanderung

 

Bei bestem Wetter  (Sonne, ziemlich warm) trafen sich am 1. Juni  2014 insgesamt 27 Teilnehmer/-innen, der größere Teil Mitglieder des DAV, um 10 Uhr am Breckenheimer Friedhof. Die meisten waren mit dem ESWE-Bus oder per Rad gekommen.

Es ging zunächst in die Gemarkung „Scheuerling“  oberhalb von Breckenheim. Julia Beltz (BUND), Biologin und  Expertin für Streuobstwiesen in Wiesbaden, und Dietrich Kröger (BUND), langjähriger Aktiver im Birnensortengartenprojekt Breckenheim, gaben vielfältige Informationen zu den artenreichen extensiv gehaltenen Streuobstwiesen und  zur Besonderheit der zahlreichen Birnensorten vor Ort.

Auf dem Rastplatz  am Birnensortengarten gab es eine kleine Pause mit Vortrag und einen Austausch über die Aktivitäten von BUND und DAV.

Norbert Dörr (BUND), Apotheker und botanischer Experte, zeigte uns viele botanische Besonderheiten am Wege, sowohl auf dem Scheuerling als auch anschließend auf der Wanderung durchs Wickerbachtal  zur Hockenberger Mühle.

In der Hockenberger Mühle war die Schlussrast. Gegen 16 Uhr ging es zurück mit der Ländchesbahn oder dem Bus in die Wiesbadener Innenstadt.

Die Teilnehmer/-innen  waren sichtlich zufrieden mit der informativen Wanderung und es gibt Stimmen, die auch in Zukunft gerne wieder einmal eine botanisch ausgerichtete Tour gehen würden.

Den beiden Referenten und der Referentin des BUND sei an dieser Stelle herzlich gedankt für ihre kenntnisreichen Vorträge und Informationen. Die Wanderer/-innen werden in Zukunft mit einem anderen Blick durch Breckenheim und durchs Wickerbachtal gehen.

Die Wanderung wurde organisiert von Ulla Ahrenhöfer und Regina Hacke und ist Teil der thematischen Wanderungen der DAV-Sektion Wiesbaden.

Text: Ulla Ahrenhöfer

Bilder: Rainer Friedemann

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