Nicole Diehl holt 2. Platz beim Worldcup im Paraklettern

Vom 19. Juni bis 23. Juni fand in Innsbruck der Paraclimbing World Cup in der Disziplin Lead statt. Die deutsche Nationalmannschaft der Para-Sportkletterer nahm mit 18 Athleten teil Für die Sektion Wiesbaden war Nicole Diehl am Start. Nach medizinischer Untersuchung und Schweregrad der körperlichen Beeinträchtigung erfolgte die Einteilung in verschiedene Kategorien. Nicole wurde in die RP2 Klasse (körperlicher neurologischer Beeinträchtigung) gesetzt und startete darin als einzige deutsche Para-Athletin.

Am darauffolgenden Tag fanden die Qualifikationen bestehend aus zwei Routen statt. Die erste Route hatte den Schwierigkeitsgrad einer 6+ mit Leisten und Zangengriffen, welche zu überwinden vermag. Danach ging es an die zweite Qualifikationsroute aus verqueren Henkel und Slopern im 7. Grad. Beide Routen konnte Nicole mit guter Platzierung erreichen und sicherte sich im Ranking hinter der Norwegerin den 2. Platz. Der Finaleinzug war mit dieser Leistung sicher.

Das Finale fand am 23. trotz schlechten Wetters statt. Es waren insgesamt sechs Starterinnen und Starter aus Deutschland in allen Kategorien im Finale. Die Finalroute im Onsight 8- fing mit einem stetigen Überhang an. Es galt, bei einer Anzahl von Slopern und Volumen in die Höhe von 18 Metern zu gelangen. Nicole schaffte es mit einer starken Leistung auf Platz 2 und holte Silber für Deutschland und die Sektion Wiesbaden. Glückwunsch dazu.

Es finden dieses Jahr noch zwei weitere Paraclimbing Wettkämpfe in Deutschland statt. Für interessierte Sportkletterer mit körperlichem Handicap ist es eine Möglichkeit daran teilzunehmen.

  • Paraclimbing Master Germany im Kletterzentrum DAV Frankfurt 10. -11. September
  • Paraclimbing National Wettbewerb im Kletterzentrum DAV Karlsruhe am 15. Oktober

Kulturhistorische Spurensuche „Wiesbaden zu Fuß & querdurch“

Am kommenden Freitag, den 16. September, veranstaltet die Sektion eine Wanderung quer durch die Stadt. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Hauptbahnhof.

Wieviel Salz produzieren die heißen Quellen am Tag? Was hat Dostojewski mit Wiesbaden zu tun? Was hat sich im Nerotal 46 abgespielt? Viele Fragen und noch mehr Antworten werden auf der etwa zweistündigen Wanderung präsentiert. Kulturhistorische Kleinode, lokale Besonderheiten, hydrogeologische Ausnahmeorte und einfach viele Geschichten, die man so nicht kennt, werden erzählt – Staunen garantiert. Und da das Ganze im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche stattfindet, bekommen die Teilnehmenden auch eine kleine Aufgabe mit auf den Weg. Schließlich geht es bei dieser Woche um den Stadtraum, den Verkehr und alternative Mobilitätsformen. Die etwa viereinhalb Kilometer lange Exkursion endet an der Talstation der Nerobergbahn. Von dort geht es ins Restaurant Leichtweiß zur Nachbesprechung oder, wem das reicht, mit der Linie 1 zurück an den Hauptbahnhof.

Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung unter 0163 5131218 wird gebeten.

Spurensuche Nationalsozialismus

Die Sektion Frankfurt am Main des DAV hat vor Kurzem eine neue Seite zu ihrer Geschichte veröffentlicht. Unter spurensuche.dav-frankfurtmain.de lässt sich nunmehr Einiges über frühere jüdische Mitglieder der Frankfurter Sektion vor, während und – falls sie die Verfolgung überlebt haben – nach der Zeit des Nationalsozialismus und der Shoah erfahren. Genauso werden die Aktivitäten und Verstrickungen früherer Vorstandsmitglieder der Frankfurter Sektion vorgestellt. Darüber hinaus bietet die Seite allgemeine Hintergrundinformationen. Die Forschungen werden fortgesetzt und die Seite wird daher laufend aktualisiert und erweitert.

Team „Deutscher Alpenverein Wiesbaden“ beim Stadtradeln

In diesem Jahr findet wieder das Stadradeln vom 22. Mai bis 11. Juni statt. Während dieser Zeit gilt es ein Zeichen zu setzen für einen klimafreundlichen und nachhaltigen Verkehr in und um Wiesbaden, indem man möglichst viele Kilometer mit seinem Fahrrad erfährt. Die Teilnehmer schließen sich dazu jeweils einem Team an und sammeln fleißig Kilometer. Die Erfassung erfolgt am geschmeidigsten über die Stadtradeln-App. Neben den Sachpreisen, die es zu gewinnen gibt, ist der größere Gewinn, zu zeigen, dass das Fahrrad mehr ist als nur ein Freizeitsportgerät, sondern ein alltägliches Verkehrsmittel mit dem man klimaschonend unterwegs sein kann und der City ein neues Image verleiht. Darüber hinaus werden die beim Stadtradeln über die App getrackten Strecken anonymisierten von der TU Dresden ausgewertet und die Ergebnisse anschließend den Kommunen bereitgestellt. Der Gesamtverband DAV möchte bis 2030 klimaneutral sein, und der Umstieg auf das Rad setzt damit ein Signal in die richtige Richtung. Ausführliche Informationen zum Stadtradeln findet ihr auf den Seiten https://www.stadtradeln.de/home und https://www1.wiesbaden.de/microsites/radbuero/index.php Unterstützt die Aktion mit eurer Anmeldung und Teilnahme im Team „Deutscher Alpenverein Wiesbaden“.