DAV Briefmarke anlässlich des 150 – jährigen Jubiläums

Das Bundesministerium der Finanzen gibt anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Deutschen Alpenvereins eine Sonderbriefmarke im Wert von 145 Cent heraus. Die Briefmarke erscheint am 4. April, ein paar Wochen vor dem Gründungstag des DAV am 9. Mai.

Vor etwa zwei Jahren hat der Deutsche Alpenverein beim Bundesministerium für Finanzen eine Jubiläumsbriefmarke beantragt. Damals begann der lange Weg im Programmbeirat, über verschiedene Entwürfe im Kunstbeirat bis hin zu unserem jetzigen Ergebnis: Dem DAV ist nun eine offizielle Sonderbriefmarke des Bundesfinanzministeriums mit einer Auflage von etwa 3,3 Millionen Stück gewidmet. Das ist nicht selbstverständlich – von etwa 500 Vorschlägen für Sonderpostwertzeichen, die jährlich beim Bundesministerium eingehen, werden nur etwa 50 Stück realisiert.

 

Ersttagsbrief und Ersttagsstempel zur DAV-Briefmarke

Am Ausgabetag, dem 4. April 2019, um 10 Uhr übergibt die Deutsche Post AG die Briefmarke samt Ersttagsbrief und Sonderstempel in der Bibliothek des Alpinen Museum auf der Praterinsel in München an den DAV-Vizepräsidenten Rudi Erlacher. Im Anschluss verkauft die Deutsche Post an diesem Tag die Briefmarke, den Ersttagsbrief mit Stempel sowie weitere philatelistische Produkte. Der Ersttagsbrief kostet 3 Euro.Ersttagsbrief

Neuer Wanderführer in der Bibliothek: Saar-Hunsrück-Steig

Verschlungene Pfade durch Bachtäler und über aussichtsreiche Höhen, kleine Steige durch Weinberge und über verwunschene Hochmoore – mitten in Deutschland bietet der Saar-Hunsrück-Steig Trekkingerlebnisse auf höchstem Niveau. Der Rother Wanderführer, der ab sofort in unserer Bibliothek zur Verfügung steht,  stellt den Weitwanderweg mit seinen insgesamt 23 Etappen von Perl an der Mosel nach Boppard am Rhein detailliert und mit allen wichtigen Infos vor. Zusätzlich präsentiert der Band die dreitägige Variante nach Trier sowie den Soonwaldsteig mit seinen fünf Etappen von Kirn nach Bingen.

Ein Großteil des 410 Kilometer langen Weitwanderwegs verläuft auf naturnahen Pfaden und Wegen durch den Naturpark Saar-Hunsrück und in die urigen Wälder des Nationalparks Hunsrück-Hochwald. Geschichtsträchtige Orte wie die Grimburg, die Wildenburg oder der Keltische Ringwall machen den Fernwanderweg gleichzeitig zu einem vergnüglichen Bildungsweg. Bereits zum fünften Mal erhielt der Saar-Hunsrück-Steig vom Deutschen Wanderinstitut das »Deutsche Wandersiegel« als Premiumweg – die höchste Auszeichnung, mit der ein europäischer Wanderweg geadelt werden kann.

Wissenshäppchen

 

Es geht wieder los!

Achtung Krötenwanderung – Autofahrer aufgepasst! Für die Tiere kann schon der Luftdruck vorbeifahrender Autos tödlich sein.

Wegen der ungewöhnlich milden Witterung ist die Krötenwanderung in vollem Gang.
Ein ungewöhnlich warmer Februar und März-Anfang hat Frösche, Kröten, Molche und Unken aus ihren Winterverstecken gelockt. Denn Sonne und steigende Quecksilberröhre sorgen bei Amphibien für Frühlingsgefühle. Für sie sind steigende Temperaturen das Signal, zum Laichgewässer aufzubrechen. Überall im Flachland, meldet der NABU, seien schon Amphibien unterwegs. Die Laichsaison hat begonnen.
Autofahrer sollten darum in den kommenden Tagen, besonders bei milder und feuchter Witterung, auf Warnhinweise achten und langsam fahren – maximal 30 Stundenkilometer. Das erhöht auch die Sicherheit für die Ehrenamtlichen, die die Zäune und die Sammeleimer kontrollieren. Zum vollständigen Artikel geht es hier: Krötenwanderung
[Quelle: Foto: Helge May/NABU; Text: Geo]