Was wächst denn da? – Bericht von der Themenwanderung am 11. Mai 2019

25 Anmeldungen und mehr und dann kühles Dauerregenwetter zum Start um 10:00h am Samstag, den 11.Mai 2019. Dieses aber hat 10 regenfeste Kräutersammler und Sammlerinnen incl. 2 tapferen Kindern nicht gehindert mit der Natur- und Wildnispädagogin Svenja Baumgaringer wieder einen wunderbaren Kräutererlebnistag rund um den Neroberg zu verbringen. Pünktlich zur Mittagszeit liess der Regen dann langsam nach und speisen konnten wir dann sogar gemütlich ohne unsere Regenschirme.

Svenja überraschte uns schon auf dem Weg zum Neroberg hinauf mit der Aufforderung Blätter von Bäumen zu probieren. Wunderbar schmecken Lindenblätter, ebenso Buchenblätter, wenn sie noch ganz jung sind. Diese pflückten wir sofort ein für unseren späteren Wildkräuter/Blättersalat. Den ganzen Bericht inclusive der Rezepte könnt ihr hier herunterladen. Was wächst denn da 05-2019 Bericht

Als unsere Sektion ihre jüdischen Mitglieder verlor

Sektionschef Otto Pempel meldet dem Hauptverband in München den Austritt der jüdischen Mitglieder

Seit knapp einem Jahr beschäftigt sich eine Gruppe unserer Sektion (Mechthild Zimmer-Zilias, Michael Sauter und Matthias Weber) mit der Vergangenheit der DAV-Sektion Wiesbaden – insbesondere mit der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Dabei standen zunächst vor allem das Sichten des Archiv-Bestandes sowie die Kontaktaufnahme mit anderen Einrichtungen (Aktives Museum Spiegelgasse, Hauptstaatsarchiv, Stadtarchiv, etc.) im Zentrum. Vielen Dank an alle, die uns in den vergangenen Monaten tatkräftig unterstützt haben, vor allem an Bernhard Klein und Jörg Lantzsch. Wir brauchen aber auch künftig Unterstützung, vor allem von Menschen, die noch Schriftstücke, Briefe, Erinnerungen an die Zeit vor 1945 in unserer Sektion haben. Da aus dieser Zeit so gut wie nichts erhalten ist, sind wir für alles dankbar.

Hier ein erster Text, der aus unserer bisherigen Tätigkeit entstanden ist. Er beschäftigte sich mit den jüdischen Mitgliedern unserer Sektion, die Anfang 1925 nach der Auseinandersetzung um die Sektion Donauland ausgetreten sind.

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Liederabend der Tourengruppe im Alpinzentrum

Nach monatlichen Bildvorträgen bei den Gruppenabenden oder Abendwanderungen der Tourengruppe gab es am 1. April 2019 etwas Besonderes: Kein Aprilscherz, wir haben gesungen. Unter der Leitung von Ute von Genat, einer Gesangslehrerin, und mit Begleitung von Andreas Karthäuser auf dem Keyboard ging es im Alpinzentrum zur Sache. 29 Sängerinnen und Sänger wurden nach professionellem Training der Stimmbänder und Wangenmuskeln durch Ute auf den Abend eingestellt. Gut eine Stunde ertönten dann Volks-, Wander- und Berglieder, zu angedachtem anderem Liedgut kamen wir dieses Mal nicht.

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DAV-Jubiläum im BR Fernsehen: Von Höhen und Tiefen – 150 Jahre Deutscher Alpenverein

Für alle, die die Dokumentation am Montag verpasst haben, lohnt sich ein Blick in die Mediathek des BR.

Am 6. Mai zeigt das BR Fernsehen um 21 Uhreine Dokumentation über die Sektion Regensburg aus Anlass des 150jährigen Jubiläums des DAV.

Neue Regensburger Hütte, Foto: Paul Haas

Bau der ersten Hütte 1888 in den Dolomiten im Grödnertal, Enteignung der Hütte nach dem Ersten Weltkrieg, Neubau einer Hütte im Stubaital und Verstrickung in den Nationalsozialismus, Gründung des ersten Naturschutzgebiets in Bayern, explodierendes Wachstum der Mitgliederzahlen: Die Geschichte der Regensburger Alpenvereinssektion ist reich gespickt mit Marksteinen. Sie wurde 1870 gegründet, ein Jahr nach dem Deutschen Alpenverein. Anhand der Regensburger Sektion wird die Geschichte der inzwischen größten Bergsteigervereinigung der Welt erzählt und eine dokumentarische Reise in die Ideengeschichte des Bergsteigens vorgestellt. Orte und Persönlichkeiten der Sektion stehen beispielhaft für den gesamten DAV – von der 84 Jahre alten Gisela bis zum 27 Jahre alten Nachwuchskletterer Max. Entlang des Spannungsfeldes zwischen Alpinismus und Tourismus, zwischen der Sehnsucht nach Naturidyll und kommerziellem Spielplatz, zeigt die Dokumentation zudem, wie der Deutsche Alpenverein in seinen Anfängen mit dem Bau von Hütten und Wegen die Grundlagen des Bergsports legte und sich später auch zum Umwelt- und Sportverband, Kletterhallenbetreiber und Reiseveranstalter entwickelte. Weitere Protagonisten, die diese Entwicklung einordnen und beurteilen, sind Persönlichkeiten aus der Alpinwelt wie Alexander Huber und Michael Pause.

  • Montag, 6. Mai 2019, 21.00 Uhr, BR Fernsehen
  • Doku von Peter Künzel