Lyngenalp Skitour Norwegen

Irgendwann im Sommer 2016 lag ich mal kurz bei Uwe unter dem Skalpell. Wir ließen den letzten Winter bisschen Revue passieren und tauschten Ideen für den Nächsten aus. Während „normale Ideen“ wie Allgäu, Berner Oberland und Tirol schnell besprochen waren, sagte Uwe, als er zum Schnitt ansetzte, die Lyngenalps in Norwegen würden ihn mal reizen. Lyngenalps in Norwegen? Um meine absolute Unwissenheit über die geographische Lage zu überspielen, sagte ich: „Hört sich spannend an.“ Als die Fäden drin waren und Uwe zum nächsten Patienten musste, haben wir uns noch auf ein Telefonat ein paar Tage später verständigt – jedenfalls genug Zeit, um Goolge mal nach den Lyngenalps zu befragen. Sofort öffneten sich unzählige altbekannte kommerzielle Anbieter. Ich klicke weiter auf Bilder, ein paar Sekunden später schicke ich Uwe eine Mail: Norwegen, ich bin dabei.

Dann schaue ich direkt nach, wie die Lyngenalps, weit nördlich des Polarkreises, am besten erreicht werden können: Tromsø hat einen Flughafen und ist zwei Autostunden von Lyngseidet entfernt. Lyngseidet bietet sich gut als Ausgangspunkt für Touren in den Lyngenalps an. Außerdem fliegt SAS von Frankfurt über Oslo nach Tromsø und auf Visit-Lyngenfjord.com finden sich alle Unterkünfte auf den beiden Halbinseln. Alles in allem lässt sich also alles recht einfach privat organisieren.

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Bergwelten im Film im Murnau-Fimtheater am 19. April

K2 – TOUCHING THE SKY

Am Mittwoch, 19. April, 20:15 Uhr, zeigt die Sektion in Kooperation mit der  Murnau-Stiftung den Film „Touching the Sky“.

1986 brachen verschiedene Expeditionen zur Erklimmung des zweithöchsten Berges der Welt, dem K2, auf – 13 Bergsteiger kamen im „Schwarzen Sommer“ durch einen verheerenden Sturm um. Fast 30 Jahre später treten vier Nachkommen der Unglücksopfer in deren Fußstapfen, um mit der Enttäuschung und dem Verlust abzuschließen sowie die Faszination ihrer Eltern für den Berg zu ergründen.

Der Film hat in den vergangenen Jahren mehrere Preise gewonnen. Unter anderen 2015 die Kamera Alpin in Gold beim Mountainfilmfestival in Graz.

Wissenshäppchen Umweltschutz

 

Ein Handy für Gorillas….

[…] Die letzten 700 Berggorillas der Welt leben am Rande des Regenwaldes im Kongo. Dort wo wir einen der wichtigsten Rohstoffe für unsere Handys herkriegen: Coltan. […] Um Coltan tobt längst ein Krieg. Neben legalen Abbaugebieten gibt es unzählige illegale Minen, die Natur wird zerstört, Arbeiter ausgebeutet. Dass mittendrin der Nationalpark Virunga mit den letzten Berggorillas liegt, interessiert kaum jemanden. […]

In Deutschland gibt es mehrere Initiativen, die Virunga schützen wollen. Die ZGF (Kooperation vom Zoo Frankfurt und der zoologischen Gesellschaft) etwa nimmt alte Handys an und verkauft sie an Recycling-Firmen, um die Coltan-Nachfrage zu senken. Der Erlös geht nach Virunga, für ein digitales Funknetz im Nationalpark, das Menschen und Tiere schützt. Denn auch die Parkranger dort leben gefährlich: Im vergangenen Jahr sind nämlich laut Aussage der Zoologischen Gesellschaft 150 Ranger getötet worden.

Alte Handys abgeben: Man kann die Mobiltelefone direkt im Zoo abgeben oder an die Recyclingpartner der ZGF schicken. Die ZGF verschickt Aufkleber für den kostenfreien Versand: www.zoo-frankfurt.de/helfen/handy-sammelaktion Telefon 069-94344646, email: naturschutzbotschafter@zgf.de

 

Quelle: Chrismon 01.2017, S. 50

Im Rahmen einer medizinischen Studie auf den Kilimandscharo

Der Arzt Christian Kreisel von der Uniklinik Gießen und Marburg arbeitet an einer Studie zur Diagnose der Höhenkrankheit. Dazu sucht er 25 Sportler – Mountainbiker oder Trailrunner -, die vom 24. September bis 1. Oktober 2017 den höchsten Berg Afrikas besteigen sollen. Dabei sind u.a. ein dreitägiges Trainingslager auf 3700 Metern, eine Übernachtung auf 4800 Metern und ein Gipfelversuch vorgesehen. Vor und während der Reise werden zahlreiche medizinische und auch psychologische Tests durchgeführt. Dabei erhalten die Athleten Daten über ihre Leistungsfähigkeit in großer Höhe, die ihnen auch bei künftigen Bergsport-Projekten nützlich sein dürften. Organisiert wird die so genannte Kilimanjaro Summit Challenge von Rainer Braehler. Wer Interesse hat, kann sich auf der Homepage des Projekts über die Einzelheiten informieren.

Blind-Date mit den Schneeschuhen

Es ist Donnerstag-morgen, ich und meine bessere Hälfte Nicole brechen zu einem Blind-Date in die Kitzbüheler Alpen auf. Über den DAV Wiesbaden wurden wir auf unser Bild-Date mit den Schneeschuhen aufmerksam. Für unser erstes Aufeinandertreffen haben wir die Neue Bamberger Hütte in den Kitzbüheler Alpen ausgewählt. Auch dies ist neu für uns. Egal, wenn schon Neuland, dann aber richtig! Ein Tourenbericht von Volker Schneider.

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